Der Eschweiler Geschichtsverein – kurz »EGV« – vereinigt rund 1100 Mitglieder. Damit ist er nicht nur der größte Verein im Gebiet der Stadt Eschweiler, sondern auch der bedeutendste Kulturträger der Stadt und einer der größten Geschichtsvereine Deutschlands.
Arbeitersiedlung Margarethenhöhe, Essen, um 1910

Arbeitersiedlung Margarethenhöhe, Essen, um 1910

Samstag, 3. Dezember 2016
Tagesfahrt:

Eschweiler-Ost, Zeche Zollverein, Arbeitersiedlung Margarethenhöhe,
Villa Hügel

Schwerpunkte sind zum einen die Bergarbeitersiedlungen in Eschweiler-Ost, Oberhausen-Eisenheim und Essen-Margarethenhöhe. Hier erhalten wir Einblicke in die Arbeits- und Wohnverhältnisse von Arbeitern. Die Villa Hügel ist das Beispiel für den Wohnkomfort der Industriellen. Zum anderen findet bei der Exkursion auch die Besichtigung der Neuen Mitte Oberhausen (das frühere Gelände der Gutehoffnungshütte) und der Zeche Zollverein statt.
Abfahrt
Sa., 3.12.2016, 8:30 Uhr, Schwimmhalle Jahn
Rückkehr
gegen 20 Uhr
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Eschweiler.
Eingang zum Probsteier Wald (Foto (Ausschnitt): Haro von Laufenberg, 2015)

»Lebensgefahr«, Eingang zum Probsteier Wald
(Foto: Haro von Laufenberg, 2015)

Montag, 5. Dezember 2016
Arbeitsgruppe:

Umweltgeschichte

Der EGV lädt zum Gründungstreffen seiner neuen, insbesondere inhaltlich aufgestellt neuen Arbeitsgruppe »Umweltgeschichte« ein. Eingeladen sind natürlich alle Mitglieder des EGVs, aber auch alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aus Eschweiler und Umgebung!

Aus der Tagesordnung:
Was ist Umweltgeschichte? – Wetternachhersage; Experiment: Wir machen uns unsere Wolke selber; Bedeutung der Historischen Klimatologie für die Gegenwart; Wie forscht man zur Historischen Klimatologie? – Wahrnehmung von Umwelt in der Eschweiler Bevölkerung – Geschichte des Waldes – Hochwasserschutz

Ort
Archiv des EGV, Johannes-Rau-Platz 3 (am Rathaus)
Beginn
19:00 Uhr
Eine Veranstaltung des EGVs für Mitglieder, solche die es noch werden wollen, und alle Interessierten.
Portrait Jan Hus

Bildnis Jan Hus. Ein zeitgenössisches Porträt von Hus ist nicht überliefert.

Donnerstag, 8. Dezember 2016
Vortrag:

Jan Hus und das Konstanzer Konzil

Die Stadt Konstanz nahm das Jubiläum »600 Jahre Konstanzer Konzil« (1414-1418) im Jahr 2014 zum Anlass, dieses Weltereignis gebührend zu begehen. Bei dem Vortrag wird der tschechische Reformator Jan Hus in den Vordergrund gestellt, der als Ketzer dort seinen Feuertod fand.
Der Vortrag befasst sich mit dem Leben und Wirken von Jan Hus, der Kirchenspaltung mit bis zu drei Päpsten gleichzeitig sowie der zwielichtigen Gestalt des damaligen Königs Sigismund von Luxemburg. Die drei hehren Ziele des Konzils – Beendigung des Schismas, die Reformation der Kirche und die Beendigung des Hussitentums – wurden mit Ausnahme der Beendigung des Schismas nicht erreicht. In einem 18-minütigen Film wird das Leben vor 600 Jahren dargestellt.

Referent: Kurt Manthey (EGV)

Ort
Kulturzentrum Talbahnhof, Raiffeisenplatz 1
Beginn
19:30 Uhr
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Eschweiler.
Eintritt frei.
The British Army in North-West Europe 1944-45, Teenage German POW captured east of the Rhine, 26 March 1945. (Foto: Malindine E G (Capt), No 5 Army Film & Photographic Unit

Deutscher Kindersoldat, 26. März 1945 am Niederrhein (Foto: E. G. Malindine, 5. Army Film & Photographic Unit (brit.), Imperial War Museum, IWM-Lizenz)

Donnerstag, 12. Januar 2017
Vortrag:

Wunden die nicht heilen wollen;
Zur Psychoanalyse von deutschen Kriegskindern und Kriegsenkeln

Ein Krieg beginnt, lange bevor der erste Schuss fällt, in den Köpfen und Herzen von Menschen. Und ein Krieg endet, lange nicht mit dem letzten Schuss, sondern belastet die Seelen der Menschen noch Jahre und Jahrzehnte danach.
Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Die betroffenen Kinder von Kriegsteilnehmern scheiden aus dem Arbeitsleben aus. Psychosomatische Erkrankungen als Folge transgenerationaler Weitergabe von Kriegserlebnissen nehmen zu. Betroffene und die Gesellschaft haben die Gelegenheit sich mit den teilweise verdrängten Belastungen auseinander zu setzen.

Dipl. Psychologe Thomas Auchter führt in das Thema ein.

Ort
Kulturzentrum Talbahnhof, Raiffeisenplatz 1
Beginn
19:30 Uhr
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Eschweiler.
Eintritt frei.
© 2015-2016 Eschweiler Geschichtsverein e.V.