Jahresprogramm

Studienfahrten 2018 mit dem Eschweiler Geschichtsverein

Das Fahrtenprogramm des EGVs richtet sich ausschließlich an Mitglieder! Die angebotenen Studienfahrten erfolgen überwiegend als Busreisen. Daher ist die Teilnehmerzahl für gewöhnlich auf 47 Mitreisende beschränkt. Bei Interesse achten Sie bitte auf eine frühzeitige, verbindliche Anmeldung. Die Teilnahme an Reisen mit dem EGV und an gewissen Tagesveranstaltungen des EGVs sind kostenwirksam! Bei den Mehrtagesreisen besteht die Möglichkeit, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

Änderungen vorbehalten.

März

Samstag, 17. März 2018

Halbtagesfahrt nach Limbricht und Millen:
Historische Kirchenräume im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner und örtliche Führer
Kosten
20 Euro für Fahrt und Führungen. Bezahlung als Überweisung auf das EGV-Konto der Raiffeisen-Bank
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
13 Uhr
Rückkehr
Gegen 19 Uhr
Anmeldung: ab 8. Januar 2018 bei Gabriele Müller (Tel.: 0 24 03 / 3 65 78), jeweils ab 14:00 Uhr

April

Freitag, 27.04. – Samstag, 28. April 2018

Zweitagefahrt nach Neckarsulm:
Zweiradmuseum, Burg Weibertreu und Mosbach
Leitung
Kurt Manthey
Führung
Örtliche Führer
Kosten
146 € pro Person im Doppelzimmer 159 € pro Person im Einzelzimmer
Treffpunkt
Schwimmhalle Jahnstraße
Abfahrt
Freitag, 7:30 Uhr
Rückkehr
Samstag, ca. 19 Uhr
Anmeldung: Kurt Manthey, Tel. 0 24 03/97 92 64, E-Mail: Kurt.Manthey@ gmail.com

Juni

Samstag, 02. Juni bis Donnerstag, 07.Juni 2018

Studienfahrt:
Wundervolles Altmühltal mit Greding, Wülzburg, Kloster Weltenburg Neuburg an der Donau, Eichstätt und Miltenberg
Leitung
Simon Küpper
Führung
Örtliche Führer
Kosten
639 € je Person im Doppelzimmer, 737 € im Einzelzimmer
Leistungen
Fahrt im modernen Reisebus, 5x Übernachtung/Frühstücksbuffet, 5x Abendessen als Buffet, alle Führungen und Eintritte laut Programm. Die Unterbringung erfolgt im ****Hotel Dirsch in Titting. Das ausgezeichnete Hotel verfügt über einen großen Wellnessbereich mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum. Die Küche ist im Umfeld sehr bekannt und beliebt.
Treffpunkt
Parkplatz Hallenbad Jahnstraße
Abfahrt
Sonntag, 2. Juni, um 7:00 Uhr
Rückkehr
Donnerstag, 7. Juni, gegen 19:00 Uhr
Anmeldung: Bei S. Küpper, Tel: 0 24 03 / 5 22 77, E- Mail: sikue@arcor.de.

Samstag, 09. Juni 2018

Tagesfahrt nach Belgien:
Traumschlösser an der Maas – Chateau Freyr und Chateau Veves
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
8.00 Uhr
Rückkehr
gegen 20.00 Uhr
Kosten
58,- Euro für Busfahrt, 3-Gänge-Mittagessen (ohne Getränke), Eintrittsgelder und Führungen
Anmeldung
Gabriele Müller, Telefon: 0 24 03 / 3 65 78 (jeweils ab 14:00 Uhr)
Obwohl das Maastal uns räumlich so nahe liegt, ist vielen nicht bewusst, welche historischen und kunsthistorischen Kostbarkeiten, eingebettet in eine malerische Landschaft, es dem aufgeschlossenen Besucher zu bieten hat. Ein Vergleich mit dem Tal der Loire, wenngleich etwas bescheidener, bietet sich durchaus an. Deswegen steuern wir zwei besonders schöne Bauten an:

Zunächst Schloss Freÿr, das direkt am Ufer der Maas, in dessen Wasser sich seine Fassade spiegelt, gelegen ist. Dieses an sich schon einzigartige Panorama wird noch gesteigert durch die gegenüberliegenden steilen Felsen, die sich ebenfalls in der Maas spiegeln – ein atemberaubendes Schauspiel!

Freÿr existiert mindestens seit dem 11. Jh. Seine jetzige Gestalt erhielt es im 16. Jh. im Stil der Maas Renaissance. Im Innern bewahrt es Mobiliar, Gemälde, Skulpturen und Tapisserien in verschwenderischer Fülle. Besonders schön ist der Barockgarten mit seinen Sichtachsen, die auf das Schloss, den Fluss und die gegenüberliegenden Felsen Bezug nehmen. Etwas Besonderes ist auch die Orangerie, einige der Orangenbäume sollen über 300 Jahre alt sein und aus den Beständen des Herzogs von Lothringen stammen.

Ein bezaubernder Pavillon im Louis-Seize-Stil krönt die Anlage und gestattet wundervolle Aussichten auf das Schloss und die Umgebung.

Auch das nicht weit entfernte Schloss Vêves mit seinen fünf stolzen Türmen ist ein Highlight. Anders als Freÿr liegt es nicht direkt an der Maas sondern überragt auf steiler Anhöhe ein malerisches Seitental. Von außen das Urbild einer Ritterburg, aber keineswegs kitschig, kann es selbst prosaische Geister ins Schwärmen bringen. Auch Vêves hat eine lange Geschichte, die – wie in Freÿr – mit der Adelsfamilie Beaufort verbunden ist.

Betritt man die von außen so mittelalterlich- trutzige Anlage, überrascht die Inneneinrichtung umso mehr, denn hier trifft man auf ein Interieur im Stil des Rokoko, ein äußerst spannender aber gelungener Kontrast. Besonders erwähnt sei die schöne Porzellansammlung mit Stücken aus dem 18. Jh.

Zum Abschluss besuchen wir den nahegelegenen Ort Celles mit seiner Romanischen Kirche mit seiner uralten Krypta, in der einst der Heilige Hadelinus bestattet war, bevor man seine Gebeine nach Visé verbrachte.
Armin Meißner

Juli

Mittwoch, 25. Juli 2018

Tagesfahrt nach Koblenz:
Koblenz – von der Antike bis heute
Leitung
Dr. Berthold Drube
Führung
Pastor H.J. Bartels
Treffpunkt
Peter- und Paul-Straße 1
Abfahrt
7.30 Uhr
Rückkehr
gegen 19.00 Uhr
Kosten
30,- Euro Fahrt und Führung
Anmeldung
Dr. Berthold Drube, Telefon: 0 24 03/2 63 21
Koblenz, am südlichen Abschluss des Neuwieder Beckens gelegen, war in allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen besiedelt. Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (deutsch die Zusammenfließenden) ist römischen Ursprungs und 2000 Jahre alt.

Von der ehemaligen römischen Rheinbrücke (2.Jh) und der Moselbrücke (3.Jh) sind nur die Lage bekannt, es sind keine Reste vorhanden. Von der spätrömischen Befestigung mit 19 Türmen sind Reste im Pfarrhof von Liebfrauen und unter dem Chor von St. Florin erhalten.

Im Lauf des 5.Jh wird Koblenz fränkischer Besitz und St. Kastor – außerhalb der Mauern – kirchlicher Mittelpunkt. Kaiser Heinrich II., der Heilige, schenkte Anfang des 11. Jh. den Königshof samt Zoll und Münze dem Trierer Erzbischof. Mitte des 13. Jh. ist Koblenz ein bedeutender Ort des Erzstiftes Trier. In der Reformationszeit blieb Koblenz katholisch. Im Dreißigjährigen Krieg und während der Franzosenaufstände erfolgten schwere Zerstörungen (50-70 %).

Seit dem Ende des 17. Jh. war Koblenz bzw. Ehrenbreitstein Sitz der gesamten Verwaltung des Kurstaates Trier und ständige Residenz, weil Trier selbst nahe der französischen Grenze lag und so ständig bedroht war. Damit war ein enormes Aufblühen der Bautätigkeit in Koblenz, mehr noch in Ehrenbreitstein, verbunden.

Die Französische Revolution brachte Koblenz eine Flut von Flüchtlingen mit entsprechenden Problemen. Die Stadt erlitt schwere Zerstörungen. Die Festungen - seinerzeit die größten deutschen Befestigungsanlagen - wurden nie eingenommen, lediglich ausgehungert bzw. aufgrund von Friedensverträgen geschleift. 1815 fiel Koblenz an Preußen. Das ehemalige kurfürstliche Schloss – letzte große Schlossanlage des Barock bzw. Frühklassizismus – wurde Sitz des Oberpräsidenten und des Kronprinzenpaares. Im 2. Weltkrieg wurde Koblenz zu 85% zerstört. Von 1946 bis 1950 war die Stadt Regierungssitz des (neu entstandenen) Landes Rheinland-Pfalz. Durch Interesselosigkeit gegenüber geschichtlichen und künstlerischen Zeugnissen der Vergangenheit wurden durch Abrisse der Stadt nicht wiedergutzumachende Schäden zugefügt. Koblenz ist Garnisonsstadt mit einem angesehenen Militärkrankenhaus, Standort einer (Fach-) Hochschule. Eine Attraktion war die Bundesgartenschau 2011 mit der Seilbahn von Ehrenbreitstein über den Rhein bis St. Kastor. Koblenz ist die Geburtsstadt des Fürsten Metternich und Josef (von) Görres. Reiseroute:
- Busfahrt über Mosel zum Deutschen Eck, Stadtbesichtigung mit Mittagessen in der Altstadt:
- Ehem. Kurfürstliche Burg, Altes Kaufhaus, Schöffenhaus, Bürresheimer Hof, St. Florin, Pfarrhof.
- Mittagspause
- Liebfrauenkirche, Deutschordenskommende, St.Kastor
- Fahrt über den Rhein nach Ehrenbreitstein: Dikasterialgebäude (Plan: B. Neumann )
- Fahrt über Rheinbrücke zur A 61
Dr. Berthold Drube

September

Montag, 03. September bis Montag, 10. September 2018

Studienfahrt nach Budapest:
Sehenswürdigkeiten in Ungarn
Leitung
Kurt Manthey
Die Reise erfolgt ab Flughafen Düsseldorf, das Busunternehmen Haas erledigt den Transfer. Wir haben ein Hotel in Budapest (kein Hotelwechsel). Es gibt bei allen Ausflügen eine deutschsprachige Reisebegleitung. Das Programm sieht neben einer 2-tägigen Besichtigung von Budapest verschiedene Ausflüge vor, z.B. Esztergom, Visegrad, Szentendre, Eger mit der Camera Obscura, Herend (größte Porzellanmanufaktur der Welt), Plattensee (Balaton) sowie eine Fahrt in die Puszta. Der Preis pro Person im Doppelzimmer beträgt € 1.334, Einzelzimmerzuschlag € 188.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Kurt Manthey, Tel. 02403-979264 oder Kurt.Manthey@gmail.com, Sie erhalten dann weitere Einzelheiten (detaillierter Programmflyer, Anmeldeformular sowie weitere Hinweise).

Samstag, 22. September 2018

Halbtagesfahrt nach Erkelenz-Lövenich:
Rheinisches Feuerwehrmuseum
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner & örtliche Führer
Kosten
22€ für Busfahrt, Eintritt, Führungen, Kaffee und Kuchen im Museum
(Bezahlung als Überweisung auf das Konto des EGV)
Treffpunkt
Parkplatz Schwimmhalle Jahnstraße
Abfahrt
13:30 Uhr
Rückkehr
ca. 18:30 Uhr
Das Rheinische Feuerwehrmuseum im Erkelenzer Ortsteil Lövenich wurde am 28. Mai 1994 im Dorfzentrum, Hauptstraße 23, eröffnet. Das städtische Museum zum Thema Feuerwehr ging aus der privaten Sammlung von Peter Höpgens hervor und wird heute vom Verein Rheinisches Feuerwehrmuseum Lövenich e.V. betrieben.

Das Museum hat rund 4000 Exponate, von denen 2500 Stück für die Besucher zugänglich sind. Die ältesten Stücke stammen aus dem 15. Jahrhundert. Löscheimer aus Leinen, Leder oder Holz werden gezeigt. 21 Feuerwehrfahrzeuge aus den Jahren 1930 bis 1965 und neun Handdruckspritzen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert stehen im Museum. Löschgeräte und -requisiten, Drehleitern, eine Sammlung von Uniformen und 160 Helmen aus verschiedenen Ländern werden auf einer Fläche von 1500 m² präsentiert. (Quelle: Wikipedia)

Nach der Führung werden wir in der Cafeteria des Museums mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

Anschließend besichtigen wir den Grabstein des Ritters Arnold von Harff, der sich in der Krypta der katholischen Pfarrkirche St. Pauli Bekehrung befindet. Arnold von Harff (1471 – 1505) hatte 1496-98 eine abenteuerliche Pilgerfahrt, u. a. nach Santiago de Compostela und Jerusalem unternommen. Nach seiner Rückkehr verfasste er einen anschaulichen Reisebericht, der eine wichtige Quelle zum spätmittelalterlichen Pilgerwesen darstellt. Die Grabplatte ist kunsthistorisch von großer Bedeutung. An ihrem Rand befinden sich die Wappen seiner Vorfahren sowie Symbole der von ihm aufgesuchten Pilgerziele.
Anmeldung:
Ab 2. Juli 2017 bei Gabriele Müller, Tel.: 02403 / 36578

Oktober

Samstag, 06. Oktober 2018

Halbtagesfahrt zum Bad Godesberger Diplomatenviertel:
Spuren der Bonner Republik
Leitung
Simon Küpper
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
9.00 Uhr
Rückkehr
gegen 18.00 Uhr
Kosten
30 Euro für Busfahrt und Führungen. Der Reisepreis wird im Bus bezahlt.
Anmeldung
Ab sofort bei Simon Küpper, Tel.: 0 24 03 / 5 22 77, E-Mail: sikue@arcor.de
Wir besuchen zuerst das Adenauerhaus in Rhöndorf und haben dort eine Führung.
Wandel des ehemaligen Kurorts und Diplomatenviertels zu einem modernen Gesundheitsstandort mit zahlreichen Spezialkliniken und Reha-Einrichtungen. Sie mischen sich mit den Villen der barocken Glanzzeit zu einer Synthese von ganz besonderem Charme und Flair. Wahrzeichen des schönen Ortes ist die Godesburg, die nördlichste Höhenburg am Rhein.
Der bedeutendste Politiker, den das Rheinland in seiner jüngeren Geschichte hervorgebracht hat, ist zweifellos Konrad Adenauer. Als Kölner Oberbürgermeister trieb er in den Jahren der Weimarer Republik energisch die Modernisierung seiner Vaterstadt voran. Als erster Bundeskanzler verhalf er Westdeutschland zu Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. Er blieb immer dem Rheinland verbunden.
Im Adenauerhaus in Rhöndorf entdecken wir bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung, den malerischen Garten und das Wohnhaus nicht nur den Politiker und Privatmann, sondern auch den Rheinländer Adenauer. Er hat die Geschichte der jungen Bundesrepublik wie kein anderer geprägt.
Wir fahren zur Mittagspause über den Rhein nach Bonn, der ersten Bundeshauptstadt.
Der Bus bringt uns danach in das benachbarte Bad Godesberg.
Simon Küpper

Dezember

Samstag, 08. Dezember 2018

Tagesfahrt nach Kevelaer und Goch:
Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
8.30 Uhr
Rückkehr
gegen 18.15 Uhr
Leitung
Franz-Josef Surges
Führung
örtliche Führer
Kosten
30 Euro für Busfahrt und Führung
Anmeldung
Bei Franz-Josef Surges, Tel.: 0 24 03 / 3 22 25 oder per E-Mail
Kevelaer ist immer eine Reise wert. Nicht nur für Pilger.
Uns interessiert insbesondere das Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte. Für die Größe von Kevelaer wird eine begeisternd umfangreiche Ausstellung gezeigt. Das Museum ist für historisch Interessierte thematisch sehr ansprechend konzipiert.
Mit mehr als 20 Sammlungsschwerpunkten wird z. Bsp. über historisches Wohnen, Spielzeug, Schule, Schützenwesen, Haushalts- und Handwerkergerät berichtet. Fränkische und römische Funde werden neben der Wallfahrts- und Ortsgeschichte behandelt. Nach der Museumsführung ist Zeit, die Innenstadt Kevelaers oder den Kevelaerer Advents- und Krippenmarkt zu entdecken. Um 12:30 Uhr wird ein Mittagessen angeboten. Anschließend fahren wir nach Goch und nehmen an einer Führung durch die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten teil. Bei schlechtem Wetter besuchen wir das Museum in Goch.
Franz-Josef Surges
Halbtagesfahrt, 17. März:
Fresko in St. Salvius Limbrecht (Foto: Gabriele Müller)
Halbtagesfahrt, 17. März:
Quirinuskappele in Millen (Foto: Gabriele Müller)
Studienfahrt, 02. bis 07. Juni:
Marktplatz in Greding (Foto)
Studienfahrt, 3. - 10. September:
Blick auf Budapest (Foto: C. Niederhäuser)
Halbtagesfahrt, 22. September:
Rheinisches Feuerwehrmuseum
Halbtagesfahrt, 22. September:
Grabplatte von Arnold von Harff
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