Blickpunkte

Wanderweg Röhe

Der Arbeitskreis 2 unter Leitung von Klaus Fehr hat einen Wanderweg entworfen, der zu ausgewählten Aussichtspunkten in Röhe führt. Herr Fehr hat hierzu einen kleingedruckten Plan mitgeteilt. Dieser wurde hier im Rahmen der sich daraus bietenden Möglichkeiten eingepflegt und insoweit ergänzt, dass Sie bei Klick auf die neu eingefügten grafisch markierten Aussichtspunkte »Kaldenbachshof«, »Nickelstift« und »ev.Friedhof« auch Informationen zu den Sehenswürdigkeiten an diesen Aussichtspunkten erhalten.
Wanderkarte Röhe von Klaus Fehr Kaldenbachshof Evangelischer Friedhof in Röhe Helene-Nickel-Stift

Helene-Nickel-Stift

Röhe, Nickelstift


Um die Jahrhundertwende (1900) wurde in Eschweiler-Röhe im Kern des alten Ortes das »Helene-Nickel-Stift« gegründet. In den vergangenen 100 Jahren hat dieses ehemalige Doppelhaus – von den Alteingesessenen nur et Kluuste genannt - eine bewegte Geschichte erlebt. Es war über mehrere Generationen für den Großteil der Röher Bevölkerung soziales und geistiges Zentrum, ein Ort der Erziehung, Bildung und karitativen Betreuung, ein Haus für Geselligkeit und Begegnung. Ermöglicht und bewirkt haben dies vornehmlich die in ihm lebenden Ordensfrauen, die über sechs Jahrzehnte ihren Röher Mitbürgern tatkräftige, segensreiche Hilfe und Gastfreundschaft gewährten.


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Evangelischer Friedhof

Röhe, evangelischer Friedhof


In Röhe gibt es etliche Stellen, die uns bis zum heutigen Tag an die Vergangenheit erinnern. Eine davon liegt am Ortsrand im Nordwesten von Röhe: der evangelische Friedhof. Ein stiller Ort, umgeben von einer Mauer aus Feldbrandsteinen, die zum Teil mit Efeu bewachsen ist, sowie dem Lärmschutzwall zur Bundesautobahn 4. Den Eingang zum Friedhof bildet ein schlichtes Eisentor.
Dieser Friedhof ist einer der ältesten Friedhöfe Eschweilers. Seit ca. 300 Jahren beerdigen die Evangelischen Christen aus Röhe hier ihre Verstorbenen.


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Der Kaldenbachshof in Röhe

Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts wird der sogenannte Kaldenbachshof in Röhe an der Goerdtstraße gelegen genannt. Gerhard von Kaldenbach, ein Sohn des Adam von Kaldenbach, wandelt 1518 auf St.-Mauritus-Tag [22. September] bei der Teilung des elterlichen Vermögens eine auf einer Wiese des Klosters St. Jöris haftende Erbrente um. Der Straßenname »Goerdtstraße« stammt wohl von dem Namen Gerhard oder Gotthard, dessen Kurzform Gerd als »Goerdt« ausgesprochen wurde. Die Straße teilte die Hofanlage in einen östlichen Flügel, wo heute sich die Häuser Nummer 12, 14, 16 und 18 befinden. Das Haus Nr. 16 wurde 1944 zerbombt und nicht wieder aufgebaut. Es war ein Wohnhaus mit einer überbauten Tordurchfahrt. Der westlich an der Goerdtstraße gelegen Hof mit der Hausnummer 17, wurde Grashof genannt. Die Bauweise und Baugeschichte von Goerdtstraße 17 sind ein wichtiges Dokument der baulichen Entwicklung im Aachener Land, dessen Bautraditionen in einem direkten Zusammenhang mit dem westlich anschließenden Maasland stehen.


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