EGV Mediathek »Historische Profanbauten«

Burgen und Schlösser, Adelssitze

Touristische Informationen
Die Häuser in Nothberg, Röthgen, Weisweiler und Dürwiß waren in der Hand des Niederadels, Burg Kinzweiler war zuletzt Jagdschloss des Kölner Fürsten und dürfte ebenso wie die »Alte Burg« in Weisweiler auf edelfreien Ortsadel zurückgehen. Auf dem Nothberger Hof könnte ursprünglich ministerialer Ortsadel gesessen haben. Die Anlage dürfte insofern als auch als ursprünglich Limburger Lehen vor dem Haus Berg (= Nothberger Burg) entstanden sein. Haus Kambach, das heute barock erscheint, blieb bis zur Säkularisierung in der Moderne ein Lehen des Domstifts, dem Eschweiler noch vor dem Jülicher Fürsten hörig war.

Publikationen aus dem Eschweiler Geschichtsverein:

– Franz Hirtz et al.: Die feste herrschaftliche Hofanlage in Weisweiler
– Marie-Theres Kugel: Die Röthgener Burg

Besichtigung:

Alle abgebildeten Gebäude befinden sich zurzeit in privater Hand und werden wirtschaftlich und zu Wohnzwecken genutzt. Grundsätzlich sind sie einer Besichtigung nur von außen und dies nur im Rahmen der Panoramafreiheit zugänglich.
– Haus Kambach wird von einem Golfsport-Verein kommerziell unterhalten. Hier finden gelegentlich Veranstaltungen statt, in deren Rahmen die Anlage dann auch von innen besehen werden kann.
– In den Ruinenresten der alten Burg Weisweiler unterhält die evangelische Kirche ein Stift. Dort ist auch ein Soldatenfriedhof angelegt.
– Auf dem Drimbornshof wird Einzelhandel betrieben.
Text und Bildlegenden: Haro von Laufenberg